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Samstag, 11. Dezember 2010

In God we bust ?

In einigen Wochen kommt auch wieder die Höchstschuldengrenze im US-Senat ins Gespräch.  Ende Januar dieses Jahres hatte man sich ja einen grossen Schluck aus der Pulle gegönnt, als die Grenze auf 14,3 Billionen Dollar geschossen wurde. Aber, der Spass ist schon vorbei. Schon fast alles verprasst. Bei  den Kosten für den Inlandsterrortrupp Homeland Security und den kostensteigenden völkerrechtswidrigen Angriffskriegen ist nichts anders zu erwarten gewesen. Orchestriert von den Geheimdiensten die auch ihr Schärflein abhaben wollen, soll die Welt duckmäuserisch sich auch noch das eigene Geld und die Rohstoffe aus der "Tasche ziehen lassen".

Der Goldpreis nach oben findet hierbei weitere Nahrung!

Freitag, 8. Januar 2010

Nächste Haltestelle: Hyperinflation

Da haben wir ja die erwartete Meldung:  Reuters: Der US-Senat beschloss eine weitere Staatsverschuldung um zusätzliche 290 Milliarden auf 12,394 Billionen FED-Dollar. Dies passiert jetzt schon zum vierten Mal innerhalb der letzten 18 Monate. Das soll jetzt für 2 Monate reichen. Echt der Bringer oder einfach nur abgebrannt!

Zur Kaptialbeschaffung werden Staatsanleihen aufgelegt, ansonsten  fällt denen jetzt einfach nix mehr ein und da zudem auch die Käufer ausbleiben, werden mittlerweile 80 Prozent der Staatsanleihen direkt von der FED übernommen. Ende 2008 hat die FED "nur" 497 Milliarden $ gehabt waren es Ende 2009 1.8 Billionen $. Das nennt man  dann "Monetarisierung", Geld aus dem Nichts erzeugen.  Billige Jahrmarkttricks. Damit ist der Weg klar vorgezeichnet in die Hyperinflation.

Wann ist es also soweit?

Die Frage der Bonität stellt sich  nicht nach der Höhe oder dem Prozentsatz der Staatsverschuldung zum BIP, wie es immer wieder in Artikeln kolportiert wird, sondern einzig allein, ganz banal, nach der Fähigkeit, die Zinsen bedienen zu können. Die Zinsen für die Staatsanleihen sind derzeit auf Minimalniveau. Und wie schon geschrieben werden 80 % direkt von der FED übernommen, solange bis man bei 100 % ankommt... ? Also wer kauft  US-Staatsanleihen, wenn die Rendite bei Null liegt? Die Antwort wäre eine Zinserhöhung. Tick, Tick ... Tick !

Update 31. Januar: Der US-Kongress hat die Obergrenze für die Verschuldung aufgebohrt. Mit einer knappen Mehrheit von 217 zu 212 Stimmen stimmte das US-Repräsentantenhaus für eine Erhöhung des Limits um 1,9 Billionen auf jetzt 14,3 Billionen FED-Dollar. Der Senat hatte dem Vorhaben bereits zugestimmt. Bis zum Jahresende ist damit Luft  in dieser Luftnummer. Das hat zu einem weiteren Zucken des US-Dollarzombies geführt. Euro und Gold stehen unter "Pressluft".

Wieso passiert das?  Das System der FIAT-Währung der FED und das agieren derselben stellt ein geschlossenes System dar. Die Determinanten des Systems sind klar und somit lässt sich jedes Systemverhalten modellieren.  

Was wir sehen ist eine bewusst herbeigeführte "Krise"! 

Und die Drahtzieher und Hintermänner profitieren davon im Überfluss. Dies ist ein Szenario, dass schon lange geplant war. Was auch J. F. Kennedy wusste, aber da er etwas dagegen unternehmen wollte, wurde er "kalt gestellt".
. Da muss man sich nat di



Wer sind die Drahtzieher?

“Die Mächte des Finanzkapitalismus hatten ein weiteres, langfristiges Ziel, und zwar nichts weniger als die Erschaffung eines weltweiten Systems zur finanziellen Kontrolle, welches sich in privaten Händen befinden und die politischen Systeme jedes Landes und jeder Volkswirtschaft als Ganzes kontrollieren sollte. Dieses System sollte auf eine feudalistische Art und Weise geführt werden, und zwar über die Zentralbanken der Welt, welche durch geheime Abkommen, die bei regelmäßigen privaten Treffen und Konferenzen entstünden, in gemeinsamer Übereinstimmung agieren würden.”

Das schreibt Carroll Quigley. Er war unter anderem Bill Clintons Mentor an der Georgetown University und für den "Council on Foreign Relations" tätig. Aus seinem Buch “Tragedy & Hope: A History of the World in our Time”.



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Samstag, 12. Dezember 2009

Zahl der US-Bankenpleiten steigt unaufhörlich weiter

Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist noch lange nicht vorbei. Mittlerweile sind in den USA allein in diesem Jahr 133 Banken zusammengebrochen. Die Behörden schlossen am Freitag drei weitere kleinere Geldhäuser, wie die staatliche Einlagensicherung "FDIC" mitteilte.

2008 mussten lediglich 25 Banken aufgeben, 2007 waren es gerade einmal drei. Bei den Instituten, die zum Wochenende geschlossen wurden, handelte es sich um die "Republic Federal Bank", die "SolutionsBank" und die "Valley Capital Bank".

Aber diese Banken- und Finanzkrise ist nur die Vorhut einer noch grösseren Systemkrise. Eine die uns noch bevorsteht und dann jeden angeht, der jetzt vielleicht noch meint: "Bankenkrise interessiert mich nicht und solange mir das Bier noch schmeckt ... "



Staatsbankrott! Übertrieben?

Sicher, man kann es sich jetzt schwerlich vorstellen, denn es ist ja etwas das ausserhalb der eigenen Erfahrung liegt, aber der Staatsbankrott kommt häufiger vor als man denkt. Und die Vorboten sind massiv am winken, die Alarmglocken am schrillen, wie ich schon in meinem Artikel "USA in der Schuldenfalle" beschrieben hatte.

Nehmen wir ein deutsches Beispiel tatsächlich nicht weit in die Vergangenheit zurück, aber weit genug das keine persönlichen Erinnerungen vorliegen: Die Weimarer Republik! 

Die Weimarer Republik ist nie Bankrott gegangen?

Weil sie die absolut segensreiche Papierwährung eingeführt hatte. So konnten die Reichskanzler immer genug Geld nachdrucken, um dem drohenden Bankrott zu entkommen.

Aus dem 1. Weltkrieg hatte die Republik gigantische 164 Milliarden Goldmark an Schulden übernommen. Das entsprach ursprünglich einmal 58.718 Tonnen Gold, also rund 1.550 Milliarden Euro. Als man genug Geld gedruckt hatte, beschloß man damals, das Geld grundlegend zu renovieren. Da wurden in einer Währungsreform aus den 164 Milliarden per Federstrich 16,4 Renten-Pfennig, also bezahlbare 1,18 Euro!

Schupps, schon die Staatschulden waren damit auf Discounterpreisniveau gebracht und die privaten Vermögen auf Reset gedrückt! So macht man das also! Und das kommt bald auch so mit dem Euro. Oder was denkt ihr, warum die Regierung so skrupel- und alternativlos prasst?

Also wie fühlt man sich im Hamster-Rad?


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