Dienstag, 21. Juni 2011

Total Decline: US-Dollar im Niedergang

Beliebt ist derzeit in den MSM und bei Bloggern, im Ablauf der Griechenland Krise, immer wieder aufs Neue, dass der Euro bald am Ende ist. Die Krise und die Stimmung ist da, zumindest fast, der Euro aber noch nicht am Ende, deshalb können wir uns diesen Meinungen zum Euroabgang auch nicht anschliessen. Die meisten Artikel nehmen zwar die politische und wirtschaftliche Situation ins Visier, doch werden immer nur einzelne Aspekte beleuchtet. Da fehlt der Blick fürs Ganze und viel wichtiger, die Gewichtung. Deshalb hier wieder eine kurze charttechnische Einschätzung des Euro gegen US$. Hier lässt sich die Situation aufhellen, so dass man den Wald und nicht nur Bäume sieht:

Wie wir schon im Artikel Euro steigt gegen US-Dollar vom vergangenen Dezember festgestellt haben, ist der Abstieg des US-Dollars nicht aufzuhalten. Auch nicht mittles der freundlichen Unterstützung der FED und den Lakaien der Rating-Agenturen. 

Die Rating-Agenturen beten zwar im monotonen Singsang die Bedeutung des US-Dollars als Welt-Reservewährung nach, doch dies nimmt sich fortlaufend als schwindsüchtig heraus. 

Aus charttechnischer Sicht, lässt sich, wie gesagt, an unserem Artikel vom Dezember anknüpfen. Die Widerstandslinie bei 1.42 wurde lässig genommen und nimmt sich jetzt als Unterstützung aus. In den nächsten Wochen sehen wir eine abnehmende volatile Seitswärtsbewegung in enger werdenden Kursbereichen, bevor der Ausbruch nach oben angegangen wird. Wie zu erkennen ist, ist die Konsolidierungsformation A-B-C abgeschlossen. Fazit: Wir gehen von einem ersten Kursziel um 1.70 in den nächsten 9 bis 12 Monaten aus.

Das ganze Gerede über das Ende des Euros - so bewusst "falsch konstruiert", um zu scheitern - ist noch viel zu früh. Zuerst geht es dem Dollar an die "Substanz" und da ist nicht mehr viel zu holen. Danach müssen die Scherben zusammen gefegt werden, um etwas grösserem Platz zu schaffen ...



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