Samstag, 12. Dezember 2009

Zahl der US-Bankenpleiten steigt unaufhörlich weiter

Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist noch lange nicht vorbei. Mittlerweile sind in den USA allein in diesem Jahr 133 Banken zusammengebrochen. Die Behörden schlossen am Freitag drei weitere kleinere Geldhäuser, wie die staatliche Einlagensicherung "FDIC" mitteilte.

2008 mussten lediglich 25 Banken aufgeben, 2007 waren es gerade einmal drei. Bei den Instituten, die zum Wochenende geschlossen wurden, handelte es sich um die "Republic Federal Bank", die "SolutionsBank" und die "Valley Capital Bank".

Aber diese Banken- und Finanzkrise ist nur die Vorhut einer noch grösseren Systemkrise. Eine die uns noch bevorsteht und dann jeden angeht, der jetzt vielleicht noch meint: "Bankenkrise interessiert mich nicht und solange mir das Bier noch schmeckt ... "



Staatsbankrott! Übertrieben?

Sicher, man kann es sich jetzt schwerlich vorstellen, denn es ist ja etwas das ausserhalb der eigenen Erfahrung liegt, aber der Staatsbankrott kommt häufiger vor als man denkt. Und die Vorboten sind massiv am winken, die Alarmglocken am schrillen, wie ich schon in meinem Artikel "USA in der Schuldenfalle" beschrieben hatte.

Nehmen wir ein deutsches Beispiel tatsächlich nicht weit in die Vergangenheit zurück, aber weit genug das keine persönlichen Erinnerungen vorliegen: Die Weimarer Republik! 

Die Weimarer Republik ist nie Bankrott gegangen?

Weil sie die absolut segensreiche Papierwährung eingeführt hatte. So konnten die Reichskanzler immer genug Geld nachdrucken, um dem drohenden Bankrott zu entkommen.

Aus dem 1. Weltkrieg hatte die Republik gigantische 164 Milliarden Goldmark an Schulden übernommen. Das entsprach ursprünglich einmal 58.718 Tonnen Gold, also rund 1.550 Milliarden Euro. Als man genug Geld gedruckt hatte, beschloß man damals, das Geld grundlegend zu renovieren. Da wurden in einer Währungsreform aus den 164 Milliarden per Federstrich 16,4 Renten-Pfennig, also bezahlbare 1,18 Euro!

Schupps, schon die Staatschulden waren damit auf Discounterpreisniveau gebracht und die privaten Vermögen auf Reset gedrückt! So macht man das also! Und das kommt bald auch so mit dem Euro. Oder was denkt ihr, warum die Regierung so skrupel- und alternativlos prasst?

Also wie fühlt man sich im Hamster-Rad?


      .

Donnerstag, 26. November 2009

Bombadierung der Tanklastzüge bei Kunduz mit Update bis 16. Dezember

Wie ich schon in meinem früheren Beitrag "USA und NATO ermorden weiter unschuldige Frauen und Kinder in Afghanistan" hingewiesen habe, findet sich hier in dem kuzem Videomitschnitt, vom 04. September 2009,  der die Observation und die Bombadierung der beiden Tanklastzüge lässt sich hiermit  beweisen, es waren hauptsächlich Zivilisten im Umkreis der festgefahrenen Tanklastzüge.   Eindeutig kann man auf dem Video erkennen, dass Personen mit Kanistern zu und von den Tanklastern unterwegs sind. Also dass sie Benzin abzapfen. Dies wird auch von den Piloten der beobachtenden Kampfflugzeugen so gesehen. Die Besatzungen der beiden F-15 hatten bei der deutschen Befehlshabenden gefragt, ob sie mit ihren Jets zunächst im Tiefflug über die Tanker fliegen sollten, um die Leute zu verscheuchen. Dies wurde mit "negativ" beantwortet. "Imminent threat" wurde von den Piloten gefragt und "confirmed" bestätigt. "Troops in contact" fragten die Piloten zweimal und wieder kam von der deutschen Kontrollstelle "confirmed" zurück.

Tatsächlich waren keine deutsche Truppen aus dem Feldlager in Kunduz ausgerückt, um die Lage im Flussbett zu erkunden. Da die Tanker seit Stunden feststeckten, gab es auch keine akute Bedrohung für das "Wiederaufbau-Team" bei Kunduz. Soviel zur offiziellen Version.

Ohne Feindberührung und akute Bedrohung hätte der Befehl zum Luftangriff nicht eigenmächtig erteilen dürfen, sondern dann muss das "ISAF-Hauptquartier" in Kabul mit einbezogen werden. Besteht die Gefahr, dass der Luftschlag zivile Opfer fordern könnte, dann kann nur die zuständige "NATO-Kommandozentrale" im niederländischen Brunssum einen Bombenabwurf freigeben.

Aber der deutsche Befehlsstand gibt trotz eindeutiger Lage, den Befehl die Tanklastzüge zu bombadieren und alle Menschen im Umkreis zu töten, unter eben dem Vowand "Feindkontakt" zu haben! Das bedeutet deutsche Truppen sind konkret und direkt bedroht. Eine platte Lüge und ein Kriegsverbrechen. Dieser Oberst ist ein Massenmörder und gehört abgeurteilt.

Da stellen sich ein paar Fragen: Wieso sollte ein "Oberst" im Alleingang einen Befehl derartigen Ausmasses treffen? Seit wann hinterfragen untergeordnete Stellen, in diesem Fall die Bomberpiloten einen Befehl vom komandierenden Offizier?

Ist die Antwort nicht viel eher darin zu suchen, dass der genannte Oberst hochstwahrscheinlich von hoher Ebene den Befehl hatte, genau so zu handeln! Also sollte die Suche nach den Hintermerkeln ähhh Hintermännern fokusiert werden.

Dem verantwortlichen Oberst Klein wurden nach einem ausführlichen "NATO"-Bericht über den tödlichen Luftangriff bereits klare Fehler in der deutschen Operationsführung nachgewiesen. Diesen "NATO"-Report  hält die Bundesregierung auch weiterhin geheim, nur ausgewählte Parlamentarier durften ihn bis jetzt einsehen.: Klein, Kommandeur des "Wiederaufbau-Teams" in Kunduz, habe sich nicht an das Standard-Einsatzverfahren gehalten. Er habe die Luftunterstützung mit der Begründung angefordert, seine Truppen hätten Feindberührung, obwohl sich keine ISAF-Soldaten in der Nähe der Tanker aufhielten. Er habe es auch abgelehnt, die Jagdbomber zunächst im Tiefflug über die Tanker fliegen zu lassen.

Wie der damalige deutsche "Kriegsminister" Jung feststellte: "Hier wurden keine Fehler durch die deutsche verantwortliche Militarführung gemacht". Also ein Kriegsverbrechen oder wie man gemeinhin sagt, Mord. Auch der neue Kriegsminister hat sich hierzu schon "mehrfach" geäussert: "Und ich zweifele nicht im Geringsten daran, dass er gehandelt hat, ... um seine Soldaten zu schützen. Und jeder, der jetzt aus der Distanz leise oder laut Kritik übt, sollte sich selbst prüfen, wie man in dieser Situation gehandelt hätte. Und wie viel leichter erscheint es jetzt, sich ein Urteil über die Frage dieser Angemessenheit zu bilden, aus der Distanz, mit auch für mich zahlreichen neuen Dokumenten, mit neuen Bewertungen, die ich am 6. November dieses Jahres noch nicht hatte. Und diese weisen im Gesamtbild gegenüber dem gerade benannten COM ISAF-Bericht deutlicher auf die Erheblichkeit von Fehlern und insbesondere von Alternativen hin".  Die neuen Dokumente "die er am 6. November noch nicht hatte". Wieder eine platte Lüge! Wann wird den Verantwortlichen der Prozess gemacht werden? Jetzt versucht man wieder in einer Nebelkerzenaktion die Verantwortlichen aus dem Fokus zu bringen.

Hantieren und lamentieren auf politischer Ebene:

Bundeswehr-Generalinspekteur, der höchste deutsche Offizier der "Bundwehr" Schneiderhan hat um seine Entlassung gebeten. Er reagiert damit auf die Vorwürfe, das Kriegsministerium habe Informationen über zivile Opfer bei dem Luftangriff auf Tanklaster bei Kunduz zurückgehalten.

Für die Informationspanne im Kriegsministerium selbst sei "an maßgeblicher Stelle" Verantwortung übernommen worden: Staatssekretär Wichert werde aus dem Amt scheiden.

Die SPD will wegen der Informationspannen unverzüglich einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss einsetzen. "Die jüngsten Enthüllungen werfen ein neues Licht auf die Ereignisse in Kunduz", sagte Fraktionschef Steinmeier.

Die Linken in Hessen haben "Kriegsminister" Jung wegen Strafvereitelung im Amt angezeigt. Außerdem fordert die Opposition den Rücktritt von Jung.




Ja "Informationspanne" ist das richtige Wort. Sollte sich aber wohl eher darauf beziehen, dass die Sache durch die "BILD" aufgeflogen ist, wobei es auf vielen Seiten im Internet schon am Tag des Geschehens publiziert wurde. Es kommt also immer darauf an, wieviele "Leser" man ansprechen kann, an denen die Politik nicht vorbeikommt und das Geschehene weiter unter dem Teppich zu kehren. Wobei auch den alternativen Medien eine entscheidende Rolle zukommt, denn das Rumoren und Offensichtliche konnte nicht länger gedeckelt werden.

Update 02.12.2009: Ex-Kriegsminister Jung war vergangene Woche zurückgetreten, weil sein Ministerium  Informationen über die Folgen des Angriffs verheimlicht hatte. Der Minister hatte zivile Opfer auch dann noch als unwahrscheinlich bezeichnet, als die Militärs längst die Sachlage klar nach Deutschland gemeldet hatten.

Der Verteidigungsausschuss des Bundestags wird zum Untersuchungsausschuss und soll in der nächsten Woche die Untersuchung beginnen. Das ist die übliche Vorgehensweise in der Regierung. Mal sehen was hier versucht wird weiter zu vertuschen.

Merkel hatte gestern im "Namen Deutschlands" die Verantwortung für die zivilen Opfer des Angriffs nahe Kunduz übernommen.

Auch jetzt ist man immer noch nicht ganz bei der Wahrheit. Tatsächlich wurde das Massaker am gleichen Tag noch im Internet verbreitet und die direkten Täter genannt. Warum passierte nichts. Klar, weil die "Leserzahl" noch zu gering ist. Es kann sich ja nur um eine Lüge handeln, wenn immer noch behauptet wird, man war nicht informiert, als es die Spatzen von den Dächern pfiffen.

178 Tote davon 173 Zivilisten und 5 Taliban sprechen eine eindeutige Sprache und das hat die deutsche Regierung und das Militär zu verantworten. Die Mehrheit der Deutschen lehnt diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg ab, aber nach der Stimmabgabe bei den Wahlen, hat es sich mit der Demokratie erledigt, meint sicherlich auch Volkszertreterin Merkel: "Sind die Nationalstaaten bereit und fähig, Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben - koste es, was es wolle".

Update: 03.12.2009: Kriegsminister Guttenberg korrigiert seine Einschätzung vom 6. November zur Bombadierung der Tanklastzüge bei Kunduz nachdem kritische Berichte der Bundeswehr auftauchten, die er nach eigenen Angaben zuvor nicht gekannt hatte. Den "NATO"-Bericht vom November hatte der neue Kriegsminister auch gekannt, zu dem er aber wohlwissend schweigt. Dieser Bericht wird natürlich noch von der Regierung "geheimgehalten". Nur leider ist der Bericht schon lange nicht mehr geheim. Darin steht eindeutig, dass die Bombadierung von den Deutschen befehlswidrig bei den Piloten eingefordert wurde. Da hatte der Kriegsminister wohl gedacht, das kommt nicht raus. Der soll sich gleich mal beim seinem Ex-Kriegsminister hinten anstellen.. Er meint: die Bombadierung war "aus heutiger Sicht militärisch nicht angemessen". Und will den unfähigen Oberst aber nicht entlassen, was das mindeste wäre: den er glaubt der Militär hat "zweifellos nach bestem Wissen und Gewissen und zum Schutze seiner Soldaten" gehandelt.

Dies heisst nichts anders als, dass hier Kriegsverbrechen offiziell gedeckt werden.Unfähig und kriminell. Dieser Kriegsminister sollte sofort verschwinden!

Der Bundestag hat sich auch heute für eine Verlängerung des Angriffskriegs in Afghanistan entschieden: 445 stimmten für die Verlängerung, 105 lehnten ihn ab, 43 Abgeordnete enthielten sich.

Der derzeit größte völkerrechtswidrige Angriffskrieg der Bundeswehr wurde Anfang 2002 begonnen. Dem Steuerzahler werden dafür 820,7 Millionen Euro ungefragt aus der Tasche gezogen.

Gegenwärtig sind rund 4.500 deutsche Soldaten unter "NATO"-Führung als Obergrenze des ISAF Mandats in Afghanistan. Forderungen von Obama nach einer Aufstockung der Truppen unter "NATO"-Führung lassen es aber nicht ausschliessen, dass die Zahl der nach Afghanistan entsandten Bundeswehr-Soldaten im nächsten Jahr außerplanmäßig erhöht werdeen wird. Dazu wäre dann ein neuer Beschluss nötig, der dann wohl wieder abgenickt wird. Nur wenn die Toten auf Seiten der Bundeswehr grössere Ausmasse annehmen, dass sich die Öffentlichkeit bahn bricht und auf ein Ende des Krieges protestiert.

Update 07.12.2009: Die Bundesregierung will eine Entschädigung der Angehörigen von zivilen Opfern des tötlichen Luftschlags bei Kunduz prüfen. Erst nach einem emotionalen Fernsehauftritt des Anwalts Popal meldete sich das Kriegsministerium bei ihm.

Es heisst, die Bundeswehr prüfe selbstverständlich "ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" eine "unbürokratische" Hilfe für die Opfer des Luftschlags. Das heisst wieder nur einmal aufs neue schnell für ein "Butterbrot" sich aus der Verantwortung stehen.

Merkel sagte, ihr sei es wichtig, "dass Deutschland Verantwortung übernimmt". Zudem machte sie deutlich, dass sich Deutschland allem, "was in Folge unseres Handelns geschehen ist", stellen werde. Deutlich wie nie zuvor drückte sie für Deutschland das "Gefühl des Bedauerns" aus.

Wie eine Entschädigung aussehen wird, ist noch unklar. In der Vergangenheit hatte die Bundeswehr mehrmals unschuldige Opfer von Angriffen oder Schießereien an Checkpoints unbürokratisch mit Bargeld entschädigt. Meist handelte es sich um Summen von Ein- oder Zweitausend Euro pro Person.

Wer wurde bei dem Anschlag getötet?

Der Anwalt hatte die Bundesregierung eines Verbrechens beschuldigt, da sie sich um die Opfer nicht kümmere. Er hat nach eigenen Angaben 178 davon 173 zivile Opfer festgestellt. Laut Anwalt Popal sind bei dem Angriff nur 5 Taliban umgekommen. Unter den toten Zivilisten befinden sich auch 36 Kleinkinder. In Bundeswehrkreisen heißt es dagegen, mehrere hochrangige Kommandeure seien ums Leben gekommen.

Wie üblich versucht das Kriegsministerium wieder alles klein zu reden und zu leugnen und zu vertuschen. Die übliche Verbrechermanier. Der hilflose Versuch zu behaupten, des sind mehrere hochrangige Kommandeure ums Leben gekommen, ist unhaltbar und mehr als lächerlich und schon lange als Lüge enttarnt. Das ist also die "Verantwortung", die die deutsche Regierung in diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg übernimmt? Lug und Trug auf Schritt und Tritt. Diese Kriegstreiber und -verbrecher sollten alle zur Verantwortung gezogen werden.

Update 12.12.2009: Die Bombadierung bei Kunduz galt offenbar mehreren "Taliban-Kommandeuren", so der befehlshabende Oberst Klein "mit höchster Wahrscheinlichkeit nur Feinde des Wiederaufbaus treffen". Das jedenfalls meldete der Oberst in seinem Bericht vom 05. September an den Generalinspekteur  Schneiderhan. Der den Bericht am nächsten Tag hatte. "Am 4. September um 01.51 Uhr entschloss ich mich, zwei am Abend des 3. September entführte Tanklastwagen sowie an den Fahrzeugen befindliche "INS" (Insurgents oder Aufständische) durch den Einsatz von Luftstreitkräften zu vernichten."

"Vernichten" bedeutet also gezielte Tötungen, umgangssprachlich auch Mord genannt. 

Klein beschreibt darin weiter, er sei gegen null Uhr geweckt worden und in den Befehlsstand der "Task Force 47" gegangen. Aus den Bildern der Bomberpiloten habe er "geschlossen", dass die Anwesenheit von Unbeteiligten sehr unwahrscheinlich sei. Das Bombardement habe er befohlen, "um Gefahren für meine Soldaten frühzeitig abzuwenden und andererseits mit höchster Wahrscheinlichkeit nur Feinde des Wiederaufbaus zu treffen".

Wie blind muss man sein, um nicht zu erkennen was am Fluss vor sich ging. In einer  Putzkolonne, wäre diese "Führungskraft" wohl besser aufgehoben.

Weitere Einzelheiten lassen starke Zweifel an der bisherigen Erklärung der Bundeswehr aufkommen, der Luftschlag habe die beiden entführten Laster als potentielle Waffen für die Taliban eliminieren sollen. Aber auch die Aussagen des neuen Kriegsministers Guttenberg erscheinen durch die Analyse der "NATO" immer fraglicher.

Zwar hatte er sich mittlerweile korrigiert und bezeichnet den Angriff  als "militärisch unangemessen". Gleichwohl wiederholte er bei seinem Kurzbesuch in Afghanistan am Freitag erneut, der deutsche Oberst habe nach "bestem Wissen und Gewissen" gehandelt.

Der Bericht der "NATO" fasst die umfangreichen Recherchen von Militärexperten zusammen, die mehrere Verstöße des deutschen Oberst gegen Bestimmungen des Militärbündnisses vor und nach dem Luftschlag feststellten.

Dieser Kriegsminister ist eine komplette Fehlbesetzung. Er sollte sich auch schnellstmöglich einen Platz in der Nähe seines Ex-Kriegsministers Freundes suchen.

Bei dem Angriff waren 173 unschuldige Zivilisten - darunter viele kleine Kinder-, die sich nur Benzin abzapfen wollten, ums Leben gekommen. Allerdings war von der Bundeswehr schon länger zu hören, dass in der Gruppe um die beiden Laster angeblich vier ranghohe Kommandeure der Taliban gewesen sein sollen. Diese Information habe man durch abgehörte Telefonate in Erfahrung gebracht.

Ist klar. "4 ranghohe Taliban" schauen dem beschaulichen Treiben beim Benzinabzapfen der Zivilisten mitten in der Nacht zu. Für wie blöd will die Regierung uns eigentlich halten?

Guttenberg musste sich nach seiner Rückkehr von einem Blitzbesuch in Afghanistan nach den neuen Details fragen lassen. Der Kriegsminister lehnte jedoch eine Stellungnahme kategorisch ab. Die Klärung des Vorgangs, sei Sache des Untersuchungsausschusses meinte er und wiederholte sich, dass er Oberst Klein nicht fallenlassen werde.

Die Flucht nach vorne hilft jetzt nicht mehr, such schon mal ein kuscheliges Plätzchen mit deinem Oberst. Tschüss Kriegsminister!

Update 16.12.2009:  Es gibt mittlerweile zwei Erklärungen über den Ablauf am 25. November:

1 Erklärung: Dem Umfeld des Kriegsministeriums zufolge zitierte der Verteidigungsminister an dem Tag Schneiderhan und Wichert zu sich, weil er von der "Bild" die Information erhalten hatte, dass es noch einen weiteren Bericht über die Bombardierung gebe. Er fragte demnach die beiden nach dem Bericht - sie stritten ab. Insgesamt viermal fragte Guttenberg nach dem Bericht. Daraufhin entließ er die beiden.

2 Erklärung: Schneiderhan und Wichert zufolge antworten die beiden dem Minister auf dessen Frage dagegen mit den Worten, dass es weitere Berichte gebe. Der Kriegsminister wies beide an, alle Berichte vorzulegen, was noch am selben Tag geschah.

Der Kriegsminister hatte die Entlassung von Schneiderhan und Wichert hauptsächlich damit begründet, dass wichtige Unterlagen zu dem Luftangriff von den beiden ihm vorenthalten worden seien. Er hatte den umstrittenen Bombenangriff zunächst als "militärisch angemessen" bezeichnet, musste dann aber später einlenken, da kurz danach die Wahrheit ans Licht kam.

Die Realität des Kriegsministers, wonach ihm wichtige Akten über den Luftangriff bei Kunduz vorenthalten und Berichte unterschlagen worden seien, wies Schneiderhan zurück. "Das finde ich inzwischen ehrenrührig", sagte der entlassene General. Der Begriff "Unterschlagen" habe für ihn "den Geschmack des Vorsatzes", diesen habe es aber nicht gegeben. "Dass er vorschnell formuliert, ist bekannt", sagte Schneiderhan über den Minister. "Aber das hier ist schon eine Steigerungsstufe." Der Begriff Vorsatz sei "nicht nur unschön, das ist unwahr".

Der Ausschuss will die Beweisanträge und eine vorläufige Zeugenliste beschließen, danach die Untersuchungsarbeit beginnen. Als Zeugen sollen unter anderem "NWO-Handlanger" Merkel und Kriegsminister Guttenberg mittlerweile auch schon "Baron Münni" genannt, vorgeladen werden. Man hat sich grundsätzlich geeinigt, dass die Öffentlichkeit nur bei den politischen Fragen sollen zugegen ist. Der "Untersuchungsausschusses" will den Ablauf des Luftangriffs aufklären, den der deutsche Oberst in angefordert hatte und bei dem hauptsächlich Zivilisten umkamen. In dem Gremium soll es auch um die Frage gehen, ob der Kriegsminister Schneiderhan und Wichert zu Recht entlassen hat.

Der Kriegsminister will sich erneut zu dem Luftangriff im Bundestag äußern. Kritik an "Baron Münni" äußerte auch der ehemalige Verteidigungsstaatssekretär Stützle: "Es ist in der Geschichte Deutschlands noch nicht vorgekommen, dass ein Verteidigungsminister, der das Recht hat, Mitarbeiter zu entlassen, anschließend öffentlich über sie herfällt - zumal es einen Untersuchungsausschuss geben wird".

Die Rolle des Oberst in Kunduz: Behinderte er aktiv die Untersuchung vor Ort?

Die Bundesanwaltschaft prüft die Aufnahme von Ermittlungen gegen den verantwortlichen Oberst. Angeblich hat er die Ermittlungen in Kunduz aktiv behindert. Demnach habe Klein nach dem Angriff angeordnet, Ermittler vom Regionalkommando aus "Masar-i-Scharif" nicht mit den ersten deutschen Soldaten zum Tatort zu lassen - sie seien "vor Ort nicht erwünscht". Die von Brigadegeneral Vollmer entsandten Ermittler hätten erst später an den Ort des Geschehens kommen können, heißt es weiter in dem Bericht. Leichen und Leichenteile seien da längst von Angehörigen beerdigt worden.

Militär raus aus Afghanistan. 
Schluss mit dem verfassungs- und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. 
Jetzt! 

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Freitag, 20. November 2009

Schweinegrippe im Monatsvergleich - Teil 3



Zahl der Toten:


EU und EFTA:  639 - 223 =   416
weltweit: 10.753 - 4.804   = 5.949      (/30*365 = 70.044)
Länderübersicht Europa, Zahl der Toten


Land
Anzahl Tote aktuell
Anzahl Tote Vormonat
Differenz
Belgien
12
4
8
Bulgarien
5
1
4
Deutschland
30
2
28
Finnland
9
0
9
Frankreich
76
32
44
Griechenland
8
3
5
Großbritannien
215
105
110
Irland
16
4
12
Island
1
0
1
Italien
62
4
58
Lettland
1
0
1
Litauen
1
0
1
Luxemburg
2
1
1
Malta
3
3
0
Niederlande
22
4
18
Norwegen
23
6
17
Österreich
3
0
3
Polen
5
0
5
Portugal
8
3
5
Schweden
11
2
9
Schweiz
1
0
1
Slowakei
1
0
1
Spanien
115
45
70
Tschechische Republik
2
0
2
Ungarn
7
4
3

Länderübersicht weltweit, Zahl der Toten
 
Land
Anzahl Tote aktuell
Anzahl Tote Vormonat
Differenz
Afghanistan
14
0
14
Ägypten
7
3
4
Argentinien
600
580
20
Aserbaidschan
2
0
2
Australien
189
185
2
Bahamas
4
4
0
Bahrein
7
6
1
Bangladesch
6
4
2
Barbados
3
2
1
Bolivien
57
56
1
Bosnien und Herzegowina
1
0
1
Brasilien
1.368
899
469
Brunei
1
1
0
Chile
140
134
6
China
53
2
51
Hong Kong
40
32
8
Macao
2
1
1
Cookinseln
1
1
0
Costa Rica
38
38
0
Dom. Republik
22
22
0
Ecuador
82
70
12
El Salvador
26
20
6
Gaza/Westjordanland
7
1
6
Ghana
1
1
0
Guatemala
18
13
5
Honduras
16
16
0
Indien
534
405
129
Indonesien
10
10
0
Irak
9
2
7
Iran
100
10
90
Israel
48
32
16
Jamaica
6
5
1
Japan
28
23
5
Jemen
18
13
5
Jordanien
11
1
10
Kaimaninseln
1
1
0
Kambodscha
4
3
1
Kanada
198
80
118
Katar
5
3
2
Kolumbien
151
111
40
Kosovo
1
0
1
Kroatien
5
0
5
Kuba
7
7
0
Kuwait
27
10
17
Laos
1
1
0
Libanon
3
2
1
Madagaskar
1
1
0
Malaysia
77
77
0
Marokko
1
0
1
Marshall-Inseln
1
1
0
Mauritius
8
8
0
Mazedonien
1
0
1
Mexiko
520
260
260
Moldawien
7
0
7
Mongolei
15
0
15
Mosambik
2
2
0
Namibia
1
1
0
Neuseeland
20
18
2
Nicaragua
11
11
0
Oman
27
23
4
Panama
11
11
0
Pakistan
1
0
1
Paraguay
52
52
0
Peru
190
162
28
Philippinen
30
28
2
Russland
19
0
19
Saint-Kitts und Nevis
1
1
0
Saint Lucia
1
0
1
Salomoninseln
1
1
0
Samoa
2
2
0
Sao Tome und Principe
2
0
2
Saudi-Arabien
66
36
30
Serbien
16
0
16
Singapur
18
18
0
Sri Lanka
1
0
1
Südafrika
91
91
0
Südkorea
82
15
67
Sudan
1
0
1
Surinam
2
2
0
Syrien
22
2
20
Taiwan
29
24
5
Tansania
1
2
-1
Thailand
185
170
15
Tonga
1
1
0
Trinidad-Tobago
5
0
5
Türkei
73
0
73
Tunesien
2
0
2
Ukraine
15
0
15
Uruguay
33
33
0
USA
4.440
593
3.847*
Venezuela
104
91
13
Ver. Arab. Emirate
6
6
0
Vietnam
41
24
17
Weißrussland
7
0
7
Stand: 20. November 2009, Ouellen: RKI, ECDC, WHO

* Die US-Seuchenkontrollbehörde hat eine neue Zählmethode eingeführt, damit die Todeszahlen höher ausfallen, den sogenannten Lügenfaktor. In den USA sind bisher deutlich mehr Kinder an der Schweinegrippe gestorben als "gedacht". Es waren schätzungsweise 540 seit dem Auftauchen des H1N1-Virus im April und damit viermal mehr als bislang angegeben. Zurückzuführen ist das aber nicht auf einen dramatischen Anstieg der Krankheitsfälle, sondern auf eine neue Zählmethode, wie die US-Seuchenkontrollbehörde "CDC" mitteilte.
Demnach werden jetzt auch Todesfälle durch Sekundär-Infektionen nach Schweinegrippe-Erkrankungen mitgezählt und solche, bei denen eine Infizierung mit dem H1N1-Virus nicht explizit nachgewiesen wurde. Bei den Erwachsenen liegt der CDC zufolge die Zahl der Todesfälle zwischen April und Mitte Oktober nach der neuen Zählmethode bei fast 3900. Damit haben die USA eindeutig den Vogel abgeschossen, wie ich ja schon zu den Zahlenjonglierern im  diesem Artikel: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast beschrieben habe. Diese Zahlen sind mehr als fadenscheinig und dienen offensichtlich nur dazu, die Angst in der Bevölkerung weiter zu schüren und im Gegenzug die "Schweinegrippe-Impfung" als einzige, notwendige Hilfe anzubieten. Die die Regierungen und ganz vorne Obama in geradezu hellseherischer Voraussicht von Weitem schon angesagt hatten.  Vielleicht sollte man doch einen Preis dafür vergeben. Mal sehen. Was haben wir da noch im Gerümpel: Eine speckige Kristallkugel, eine Stofftier "Schwarzer Kater", mit nur einem Plastikauge oder doch lieber nur eine haarige Warze auf der Nase.  
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USA und NATO ermorden weiter unschuldige Frauen und Kinder in Afghanistan


Die USA haben den Krieg in Afghanistan auch damit begründet, dass die Frauenrechte hergestellt werden sollen. Nur haben die USA den schlimmsten Frauenfeinden zur Macht verholfen. Mittlerweile bringt die USA, weil sie der Sache nicht Herr werden, weitere "gemässigte Taliban" in die Regierung zurück. "Gemässigte Taliban" sind ein weiterer PR-Gag der USA. Denn es ergibt keine "gemässigten Taliban", nur weil sie jetzt Anzug und Krawatte tragen.  Taliban, die vor Jahren bei den USA und der NATO ganz oben auf der Liste der gesuchten "Terroristen" standen, werden jetzt höchst offiziell hofiert.

Weiterhin haben es die USA und die NATO Truppen einschliesslich Deutschland geschafft, Afghanistan unschlagbar an 1. Stelle des weltweiten Opiumanbaus zu bringen: 93 % des gesamten Opiums weltweit werden in Afghanistian produziert. Viele Parlamentsmitglieder Afghanistan sind in dem Drogenanbau und -handel verstrickt. Wohlwollend verschwiegen durch die USA.

Die Bevölkerung leidet noch schlimmer unter den Bedingungen, nicht nur durch Mangel an lebensnotwendigen, sondern auch unter dem unsäglichen Terror des verfassungswiderigen und  völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Ganz vorne dabei die USA, die die Demokratie in alle Höhlen und Dörfer bombt und wahllos Kinder und Frauen tötet. Dörfer werden gezielt zerstört, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Das die Kampftruppen mit ihren überlegenden Waffensystemen im Vorfeld umfassend aufklären können und dabei so ziemlich alles erkennen können, damit keine Unschuldigen zu Schaden kommen. Wie etwa bei der Bombadierung der gestohlenen Tanklastzüge durch den Befehl der Bundeswehr Oberst, kann man in dem folgenden Beispielvideo sehen.




Die Wahl-Farce war ja auch nur ein US gesteuertes PR-Getöse, denn beide Karzai als auch Dr. Abdullah, werden als US Marionetten von den Afghanen betrachtet.
 
Die angebliche Hilfe, die Afghanistan erhält, sieht rechnerisch so aus: Hilfszahlungen 36 Milliarden Dollar in acht Jahren erhalten. Macht pro Jahr 4,5 Milliarden Dollar. Gegenüber mehr als 60 Milliarden Dollar, die die USA alleine pro Jahr für den Krieg  in Afghanistan ausgeben. Da sieht man was Sache ist und keineswegs geht es hier um Demokratieaufbau und humanitären "Stabilisierungseinsatz", wie sich Obama so nett ausdrückt. Das spricht eine ganz eindeutige Sprache. Die angebliche Hilfe für das afghanische Volk ist nur mit einem Alibi-Demokratie-Feigenblatt bedeckt. Der Krieg in Afghanistan, den Obama im Wahlkampf noch als direkt nach der Wahl zu beenden versprochen hat, soll jetzt mit  weiteren Verstärkungen der Truppen massiv ausgebaut werden. Obama setzt damit den verbrecherischen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg von Bush fort und verschärft die Lage im Land noch weiter. Die schlimmsten Massaker  bisher fanden unter der Regierung Obama statt! Wahrscheinlich sehen die USA und die NATO die Frauenrechte hergestellt, wenn keine  Einzige mehr am Leben ist!


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Mittwoch, 18. November 2009

USA in der Schuldenfalle

Wie man der "Schuldenuhr" entnehmen kann, bewegen sich die USA nun  auf die Endzeit zu. Und nur die offiziell eingestandenen Schulden betrachtend, sind es satte 12 Billionen FED-Dollar. Die derzeit genehmigte maximale Schuldenaufnahme beträgt 12,104 Billionen, d.h. bei der aktuellen Steigerungsrate ist in den USA in 2 Wochen das Fass am überlaufen. Das aktuelle BIP wird mit 14 Billionen angegeben. Also geträgt die Verschuldungsquote 87 %. Passend dazu meldeten die USA ein Haushaltsdefizit von 176 Mrd. im Monat Oktober.  Während das Schatzamt 135 Mrd. im Oktober einnahm , gab man 311 Mrd. aus. Damit sind nur noch 43 % der gesamten Ausgaben durch Steuereinnahmen gedeckt!

Während also der Staat de facto abgebrannt ist, drehen die Bankster jetzt völlig durch. Was man an dem Zitat  von Lloyd Blankfein von Goldman Sachs und Bilderberger: "Banken verrichten Gottes Werk" festmachen kann. 



Was tut man in der US-Regierung dagegen?

1. Damit China nicht mit dem Dollar-Gebirge einen Bergrutsch auslöst, ist Obama geschwind nach China gereist, um die Kuh vom Eis zu holen: "In der gemeinsamen Erklärung von Obama und Wen Jiabao war von positiven, konstruktiven und umfassenden Beziehungen“ zwischen den USA und China die Rede. Auch sprach der US-Präsident überraschend davon, dass sie versuchen wollten, „die strategische Partnerschaft und die Beziehungen zwischen den USA und China zu vertiefen“. Die Bezeichnung „strategische Partnerschaft“ gilt Pekings Führern als Synonym für ein Verhältnis von hoher Qualität. Dazu würde aus ihrer Sicht aber auch die Erlaubnis für den Export von Hochtechnologie nach China gehören. Ferner sollten die USA den Status als Marktwirtschaft gewähren. Das würde Anti-Dumping-Verfahren erschweren."

2. Wird man wohl den Gürtel etwas lockern, damit die Schulden weiter steigen können. Da werden wir wohl in den nächsten Tagen die Meldung erhalten, das der US-Kongress zugestimmt hat, weitere Schulden aufnehmen zu können. Die Frage ist nur, wie lange geht das noch gut?

Diese Flickschusterei dient doch offensichtlich nur dazu den geordneten Rückzug vorzubereiten. Damit alle Beteiligten noch ihr Schäfchen ins Trockene holen können. Man wird sehen mit welchen weiteren Tricks z.B. die "gefährliche Schweinegrippe" davon abgelenkt werden soll. Keine Lüge kann noch so dreist sein, die den Zweck nicht heiligt.

Wie die völkerrechtswidrigen Kriege in Afghanistan 2001 und Irak 2003, die die USA gestartet haben und bis heute nicht beendet sind. Der Widerstand wird aber auch in den USA grösser:

Cynthia_McKinney hat einen offenen Brief an Obama geschrieben: "...Ihre Entscheidung zu Afghanistan kann zum entscheidenden Wendepunkt Ihrer Präsidentschaft werden. Wenn Sie sich vom Krieg abwenden, werden Sie das Profil eines mutigen Mannes gewinnen, mit dem Sie sich die Unterstützung der Bevölkerung und eine neue Perspektive für progressive Reformen in unserem Land sichern können. Sie könnten ehrenvoll an John F. Kennedy anknüpfen, der nach einer Exit-Strategie aus dem Krieg in Vietnam suchte ... aber wir nähern uns jetzt dem Augenblick der Wahrheit: Sie werden entweder ein großartiger progressiver Präsident werden, oder sich als zu schwach erweisen, um sich von den bankrotten Politik abzuwenden, die Bush und Cheney durchgesetzt und praktiziert haben. ...  Wenn Sie die Eskalation wählen, werden wir uns dieser Politik mit unserer ganzen verfügbaren Energie widersetzen. Wir werden noch vor Ende des Jahres 2009 und auch danach zu den größtmöglichen Antikriegsdemonstrationen in Washington DC und in anderen Städten aufrufen."

Wobei natürlich davon auszugehen ist, dass Obusher den Einsatz in Afghanistan nicht beenden wird. Sonst hätte er ja schon längst, (siehe: Wahlversprechen) damit anfangen können. Er setzt voll auf die Strategie, die Bush und Cheney gefahren haben, aber offensiver, denn die Zeit drängt.

Damit die Finanzen wieder ins Lot kommen können, wäre an erster Stelle die Beendigung der völkerrechtswidrigen Kriege sowie auch der Abzug des US Militärs aus über 130 Länder zu nennen. Wie zum Beispiel Kolumbien. Wo  Venezuela sich berechtigt bedroht fühlt und Chavez es auf den Punkt bringt:  "Wir müssen uns auf einen Krieg vorbereiten!".

Haltet Augen und Ohren auf!


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Mittwoch, 4. November 2009

Nanopartikel im "Schweinegrippe-Impfstoff"

Die Bundesregierung hat ganz klar mitgeteilt, die Impfung gegen die "Neue Grippe" enthält keine Nanopartikel. Das war aber glatt gelogen! Womit sich wieder einmal bestätigt hat, Politiker sind notorische Lügner! Sie lügen vor den Wahlen, damit sie gewählt werden und danach erst recht! Weiter wird damit auch klar, warum die Regierung eine "Schweinegrippeimpfung" ohne "Wirkverstärker" bekommt, wie schon im Artikel "Kabinettstückchen: Wir braten unsere eigene Wurst!" geschildert.

Das Paul Ehrlich Institut "PEI" schreibt im Artikel:  "Enthalten die pandemischen Influenzaimpfstoffe gesundheitsschädliche Nanopartikel?": "Auch wenn einige dieser Komponenten in einem Größenbereich angesiedelt sind, der im Bereich von Nanometern liegt, handelt es sich dabei nicht um technologisch gezielt hergestellte Nanopartikel, insbesondere nicht um Nanopartikel aus Metallen oder Kunststoffen."

Auch die nachgeschalteten "Qualitätsmedien" übernehmen diese Behauptungen in einem geradezu religiösen Eifer. Aber der Reihe nach. Erstens wird zugegeben, es enthält Nanopartikel. Wobei im nächsten Satz gleich wieder versucht wird, zurück zu rudern. Und auch wenn man mal davon ausgeht, dass die Nano Partikel "nicht technologisch gezielt" bei der Produktion entstanden sind. Wieso verwendet man es dann, wenn man noch gar nichts über die Gefährlichkeit weiss. Zweitens spielt es auch keine Rolle ob es sich um Metalle und Kunststoffe oder um "ehemals abbaubare Stoffe" handelt. Im Nanobereich ist alles anders! Und dann stellt sich die Frage, wenn es nicht "technologisch gezielt" hergestellt wurde, was machen die Pharmafuzzies denn beruflich?

Aus der Patentschrift von GlaxoSmithKline Biologicals, s.a. oder in der Zulassung der "EMEA" kann man eindeutig die "Wirkverstärker" AS03 als Nano Partikel identifizieren und es wird ganz gezielt und bewusst darauf hin produziert. Also das "PEI" mal wieder beim Lügen in flagranti erwischt:

Öl-in-Wasser-Emulsion Adjuvans

an oil-in-water emulsion adjuvant comprising a metabolisable oil, a sterol and an emulsifying agent in the manufacture of an immunogenic composition for protection against influenza infections caused by a influenza strain which is a variant of said first influenza strain. In a preferred embodiment, said oil-in-water emulsion adjuvant comprises at least one metabolisable oil in an amount of 0.5% to 20% of the total volume, and has oil droplets of which at least 70% by intensity have diameters of less than 1 μm.

Preferably the oil-in-water emulsion systems of the present invention have a small oil droplet size in the sub-micron range. Suitably the droplet sizes will be in the range 120 to 750 nm, more preferably sizes from 120 to 600 nm in diameter. Most preferably the oil-in water emulsion contains oil droplets of which at least 70% by intensity are less than 500 nm in diameter, more preferably at least 80% by intensity are less than 300 nm in diameter, more preferably at least 90% by intensity are in the range of 120 to 200 nm in diameter.

Nanotechnik für Mensch und Umwelt, Bundesumweltamt vom Oktober 2009

"Bei Nervenzellen wurde beobachtet, wie sich Partikel entlang der Nervenfortsätze bewegen. Für Partikel, die in die Zelle gelangen, ist eine Vielzahl von Interaktionen mit Zellbestandteilen denkbar. Es ist vorstellbar, dass Partikel in den Mitochondrien mit der Atmungskette interagieren und damit die Energieproduktion stören und zur Produktion reaktiver Sauerstoffspezies führen können. Nanopartikel mit einem Durchmesser <30nm können sogar in den Zellkern gelangen, wobei kleinste Nanopartikel (<2nm) sich als Cluster in die DNS-Doppelhelix einlagern können. Aber eben diese Ergebnisse geben nun Anlass zur Sorge und das Umweltbundsamt "UBA" warnt sogar vor Gefahren und fordert eine Kennzeichnungspflicht sowie ein Melderegister.

Welche Gefährdungen gibt es?

Laut der Studienergebnisse stellen die Atemwege den Hautaufnahmeweg für die Nanopartikel dar. Von dort gelangen sie bis tief in die Lunge und können dort Entzündungen auslösen. Tierversuche wiesen außerdem eine Schädigung der DNA nach. Das "UBA" rät daher, die mit Nanopartikel versetzten Substanzen so lange zu meiden, bis weitere Studien nähere Aufschlüsse geben. Denn im Moment sei die Wirkung der Nanopartikel auf den Körper noch weitgehend unbekannt.. Sie nehmen völlig neue Materialeigenschaften an. In der mikrokosmischen Welt sind aber die meisten physikalischen Gesetzmäßigkeiten außer Kraft gesetzt, und quantenphysikalische Effekte dominieren.

Durch den Sog des Stoffwechsels verteilen sich verimpfte Nanopartikel im ganzen Körper, wandern durch Zellen, Gewebe, Organe und schädigen oder zerstören diese. Sie überwinden die Blut-Hirn-Schranke, landen im Hirn und verursachen dort Schäden und Zerstörung.

Aber es geht noch weiter: Die dreiste Behauptung der biologischen Abbaubarkeit ist eine weitere vorsätzliche Lüge. Ziel ist es, die Akzeptanz der Bevölkerung zu bekommen, damit sich Millionen Menschen diese Nanopartikel verpassen lassen. Nanopartikel arbeiten sich unbehelligt entlang der Stoffwechselwege durch den ganzen Körper und letztendlich landen sie im Hirn.

Die Frage ist nur: Wie soll man das tun? Da es bislang keine Kennzeichnungspflicht gibt und man die Nanopartikel natürlich auch nicht erkennen kann, ist ein Vermeidungsverhalten schlichtweg unmöglich!

Wenn also die gesundheitlichen Wirkungen solcher Interaktionen der Nanopartikel im Körper noch völlig unbekannt sind, nennt man das kurz und gut: "Risiko" und der in der "Pandemrix" enthaltene Wirkverstärker „AS03″ wurde bisher bei keiner handelsüblichen Impfung verwendet. Wieso verwendet man also einen  von den Gesundheitsbehörden als "sicher" eingestuften und propagierten Impfstoff, der aber Nanapartikel enthält, über deren gesundheitlichen Wirkungen noch gar nichts bekannt ist?

Also wieder "Neusprech": Risiko = Sicherheit !


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Sonntag, 25. Oktober 2009

Stampede in USA - Obama erklärt den Notstand

wegen der aktuten Gefahr den "Neuen Grippe" hat Obahma im Schweinsgalopp den Notstand ausgerufen, denn er hat ja schon vor einigen Monaten orakelt, dass im Herbst die "Schweinegrippewelle über uns hereinbricht". Wie man sieht, will er das auch so durchsetzen, auf Schwein komm raus: "Und bist du nicht willig, so hol' ich die Notstandsgesetzkeule raus!"

Aber immer langsam mit den jungen Schweinen, lassen wir uns hier von NObahma erklären, was ihn dazu veranlasst hat. Also jetzt dürfen sie... Mr. Präsident? Ja jetzt! Sie haben das Wort, ähh es kann losgehen:



Dabei weiss ja was man von dem Theater zu halten hat: Als Politiker stellt man sich gerne "dumm". Oder  macht auf "dämlich" oder "unwissend", dabei ist alles nur eine Schauspielerei für die "dummen Schafe", die sich darüber mokieren und nicht merken, dass sie eigentlich die "Dummen" sind.
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Samstag, 24. Oktober 2009

Schweinegrippe in den Medien

Nehmen wir als Beispiel die TV-Kritik - Schweinegrippe: "Hart aber fair" - Bühne für einen Verschwörungsfeldzug - Von Wolfgang van den Bergh

Wer ist der Autor?

Der Text des Artikelschreibers ist kursiv gehalten.

Seit 2008 Chefredakteur der "Ärzte Zeitung", Neu-Isenburg, dort seit 1989 tätig; seit 1998 Moderator gesundheitspolitischer Fachveranstaltungen; Politologe

Schon wieder das Thema Schweinegrippe, schon wieder neue Experten, die vor der Impfung warnen, weil die Belege für den Nutzen angeblich fehlen und schon wieder mehr Verunsicherung als Aufklärung. So gesehen am Mittwochabend in Frank Plasbergs "Hart aber fair".

Wieso schon wieder das Thema, das Thema ist aktuell, wenn die Diskussion dem Artikelschreiber nicht gefällt, warum äussert er sich dann dazu? Und was soll das heissen, schon wieder neue Experten? Darf sich jetzt nicht mehr jeder dazu äussern, der das möchte? Möchte der Artikelschreiber, dass die Impfungen am besten unreflektiert ausgeführt wissen? Wenn der Schreiber meint, es gibt Belege für den Nutzen der Impfung, soll er sie mal aufzeigen. Wo sind den die einschlägigen Studien?

Was ist das Ziel einer solchen Sendung? Etwa, die Verunsicherung unter der Bevölkerung bei einem so ernsten Thema weiter anzuheizen, oder dazu beizutragen, dass endlich eine sachliche Debatte zur neuen Grippe beginnt? Und dabei sind einmal mehr die Behörden in der Pflicht, dem Auftrag nach Aufklärung und Information nachzukommen. Staatssekretär Klaus Theo Schröder wäre somit die Peinlichkeit erspart geblieben, stets aus der Defensive argumentieren zu müssen - für Impfkritiker ein gefundenes Fressen.

Eine solche Sendung dient auch der Meinungsbildung, aber das ist dem Artikelschreiber offensichtlich befremdlich. Wurde die Debatte bis jetzt unsachlich, geführt. Ja, richtig . Und zwar von den Verantwortlichen. Sicherlich hat er da recht, die Kommunikation der Regierung ist katastrophal.

Am wenigsten dient es aber der Sache, die Schweinegrippe als Paradebeispiel für angebliche Machenschaften der Pharmaindustrie zu missbrauchen. Dr. Angela Spelsberg sitzt im Vorstand von Transparency International: "Die Impfkommissionen der Länder und sogar die WHO stehen unter direktem Einfluss der Pharmaindustrie." Das muss man sacken lassen und beginnt über globale Verschwörungstheorien nachzudenken. Widerspruch von den Mitdiskutanten kommt kaum - unverständlich. Zumindest hier war der Kommentar von Professor Beda Stadler, Immunologe aus Bern, schon fast wohltuend: Hinterher sei man immer schlauer. "Selbst wenn die Gefahren überschätzt werden, ist das kein Grund, einen Verschwörungsfeldzug gegen das Impfen zu starten."

Wieso muss man das erst mal sacken lassen? Die Mitglieder der "STIKO", die die Impfempfehlung in Deutschland ausgesprochen haben - auf der Webseite des "RKI" nachzulesen - haben tatsächlich temporär über viele Jahre Verträge hinweg mit der Pharmafuzzies zusammen gearbeitet und sind von denen bezahlt worden. Hier die einzelnen Selbstauskünfte der "Stiko":

Dr. Gerd Antes (Stand: März 2009)

  • Die Arbeit der Cochrane Collaboration, deren deutscher Leiter Dr. Antes ist, wurde von Pfizer beim Aufbau der internationalen Webseiten www.cochrane.de und der Übersetzung von Patienteninformationen aus der Cochrane Library finanziell unterstützt.

Prof. Dr. Ulrich Heininger (Stand: März 2009)

Mitgliedschaft in Gremien/Tätigkeiten für Gremien: 
  • Advisory Board Pseudomonas-Impfung 2004-2006 (Berna, Schweiz); Advisory Board FSME + Meningokokken 2002-2007 (Baxter, Schweiz)
  • Advisory Board Meningokokken 2003 (einmalig, Chiron-Behring international)
  • Advisory Board Pneumo-, Meningokokken 2005-2007 (Wyeth, Schweiz)
  • Advisory Board Varizellen-Impfung 2005-2007 (SPMSD
  • Advisory Board Rotavirus-Impfung 2004-2007 (GSK) und 2005-2007 (SPMSD)
  • COPE („Consensus on Pertussis in Europe“) seit 10.2008 (GSK, Belgien)
  • „Independent Data Monitoring Board“ Rabies (Berna, Schweiz) seit 6.2008
  • Advisory Board GSK Impfakademie 2001-2008 (GSK, ehrenamtlich)

Gutachtertätigkeit: 
  • Beratung zur Planung von Impfstudien zu Influenza-Pandemie-Impfstoffen 2006 (einmalig, GSK, Belgien) sowie 2007 (einmalig, Bavarian Nordic)
  • Mitglied Expertenteam Independent Data Monitoring Committee Influenza-Pandemie-Impfstoff seit 2006 (GSK, Belgien)
  • Mitglied Expertenteam Independent Data Monitoring Committee für eine internationale Pneumokokken-Konjugatimpfstoff-Studie, seit 2008 (GSK, Belgien)

Epidemiologische Studien: 
  • Erfassung von Varizellen in Kinderspitälern in der Schweiz 2000-2003 (finanzielle Unterstützung durch GSK Schweiz)
  • Erfassung von Varizellen in Hausarzt- und Kinderarztpraxen in der Nordwestschweiz 2004-2007 (finanzielle Unterstützung durch GSK Schweiz)

Sonstige Studien: 
  • "Verwendung von FSME-IMMUN Erwachsene und FSME-IMMUN Junior zur Erzielung eines Impfschutzes bei irregulären Impfabständen" Anwendungsbeobachtung seit 2005; Ko-Studienleiter (Baxter)

  • Fortbildungsveranstaltungen/Kongresse/Vorträge: Vorträge zu Impfthemen ohne Produktbezug (Honorare zum Teil durch Impfstoffhersteller (re)finanziert)

Prof. Dr. Dr. Friedrich Hofmann (Stand: März 2009)

Mitgliedschaft in Gremien/Tätigkeiten für Gremien: 
  • Fachbeirat „Forum Impfen“ (www.forum-impfen.de) (Sammlung von Merkblättern/Fakten zum Impfen, wechselnde Unterstützung durch mehrere Firmen, derzeit SPMSD und Wyeth) (bis 2006, ehrenamtlich)
  • Ausschüsse "Varizellen" und "Arbeit, Hygiene und Infektionsschutz" (ehrenamtlich) der DVV (Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten) (bis 2005 bzw. 2002), die von den Firmen SPMSD und GSK unterstützt wurde
  • Sektion "Arbeitsmedizin" beim "Deutschen Grünen Kreuz" (ehrenamtlich); Mitglied (seit 1991) und langjähriger Vorsitzender (1992-2000) der Sektion "Occupational Health for Health Care Workers" der ICOH (International Commission on Occupational Health) (ehrenamtlich)

Epidemiologische Studien: 
  • Häufigkeit der Hepatitis A/B/C im Gesundheitsdienst (Förderung durch Mittel der Gesetzlichen Unfallversicherer sowie durch Essex-Pharma, GSK und APMSD)

Fortbildungsveranstaltungen/Kongresse/Vorträge: 
  • Vorträge ohne Produktbezug zu Impfthemen/infektiologischen Themen (Honorare zum Teil durch Impfstoffhersteller (re)finanziert)

Prof. Dr. Wolfgang Jilg (Stand: März 2009)

Mitgliedschaft in Gremien/Tätigkeiten für Gremien: 
  • Fachbeirat "Forum Impfen" (www.forum-impfen.de) (Sammlung von Merkblättern/Fakten zum Impfen, wechselnde Unterstützung durch mehrere Firmen, derzeit SPMSD und Wyeth) (ehrenamtlich)

Gutachtertätigkeit: 
  • Gutachten für Hepatitis B-Impfstoffe der Firma GSK (2003)

Klinische Studien: 
  • Studie zu Langzeitimmunogenität eines FSME-Impfstoffs (Studienleiter; 2000-2008, Chiron-Behring/Novartis)
  • Zulassungsstudie (Phase I/II) zu Hepatitis-B-Impfstoff (Engerix B) (Studienleiter, 2000-2001, GSK) Zulassungsstudie (Phase I/II) zu TdapIPV-Impfstoff (Repevax) (Studienleiter, 2002, GSK) Zulassungsstudie (Phase I/II) eines Kombinationsimpfstoffes Hepatitis A und Typhus (Studienleiter, 2002-2005, GSK)
  • Anwendungsstudie eines Influenzaimpfstoffes (Fluarix), (Studienleiter, 2001, GSK)
  • Zulassungsstudien (Phase I/II) zur Immunogenität eines H5N1-Influenzaimpfstoffs (Prepandrix) (2006-2008, GSK)
  • Studie zur Verträglichkeit eines Zellkultur-Influenzaimpfstoffes (Phase I/II) (Studienleiter, 2007-2008, Novartis-Behring)
  • Untersuchungen zu Immunogenität und Verträglichkeit von Impfstoffen gegen Hepatitis A/B, FSME, Tetanus-Diphtherie-Polio, Hepatitis A/Typhus, Influenza (MSD, SPMSD, SB, GSK, Chiron-Behring, Novartis)

Sonstige Studien: 
  • Befragung von Schülern in Bezug auf Durchimpfungsraten und Wissensstand zu Impfungen (Wyeth)

Fortbildungsveranstaltungen/Kongresse/Vorträge: 
  • Vorträge zu Impfthemen, Impfkurse ohne Produktbezug (Honorare zum Teil durch Impfstoffhersteller (re)finanziert)

Dr. Hanna Oppermann (Stand: März 2009)

Mitgliedschaft in Gremien/Tätigkeiten für Gremien: 
  • seit 1998 fachliche Leitung des "Arbeitskreises Impfen" Sachsen-Anhalt zum Verfolg des Landesgesundheitsziels "Erreichen eines altersgerechten Impfstatus bei über 90% der Bevölkerung" (sachlich und finanziell unterstützt durch GSK, SPMSD, Baxter, Wyeth, Behring)

Sonstige Studien: 
  • postalische Befragung junger Mütter zum Impfstatus ihrer Kinder sowie Befragung von Müttern, Ärzten und Gesundheitsämtern zur Umsetzung der Impfmeldepflicht in Sachsen-Anhalt (GSK)
  • Impfstatuserhebung und gleichzeitige Impflückenschließung bei Arbeitnehmern durch Betriebsärzte (Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V., Krankenkassenverbände Sachsen-Anhalt, Berufsverband Betriebsärzte Sachsen-Anhalt, GSK)
  • Projekt „Impflückenschließung durch niedergelassene Ärzte in Grundschulen in Sachsen-Anhalt“ (Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V., BKK - LV Ost, SPMSD)

Fortbildungsveranstaltungen/Kongresse/Vorträge: 
  • Moderationen und Vorträge zu Impfthemen (Honorare zum Teil durch Impfstoffhersteller (re)finanziert)

Prof. Dr. Frank Falkner von Sonnenburg (Stand: März 2009)

Mitgliedschaft in Gremien/Tätigkeiten für Gremien: 
  • Fachbeirat „Forum Impfen“ (www.forum-impfen.de), Vorsitzender (Sammlung von Merkblättern/Fakten zum Impfen, wechselnde Unterstützung durch mehrere Firmen, derzeit SPMSD und Wyeth)
  • Sicherheitsausschuss zu Impfstoffen gegen pandemische Influenza und FSME (Baxter) seit 2002
  • Advisory Board „Schutzdauer von Hepatitis A-Impfung“ (GSK) bis 2003
  • Advisory Board zu einem Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis (Intercell/ Novartis) seit 2000

Teilnahme an Zulassungsstudien/Entwicklung von Impfstoffen: 
  • JE-(Japanische Enzephalitis)-Studie (Intercell)

Klinische Studien: 
  • Mehrere Studien zur: Pockenimpfstoffentwicklung (Bavarian Nordic)
  • HIV-Impfstoffentwicklung (Bavarian Nordic), H5N1/Grippe-Impfstoffentwicklung (GSK, Novartis) 
  • Hepatitis A/Typhus-Kombinationsimpfung (GSK)
  • eine Studie zu: Hepatitis A+B Kombination: Analyse der Immunogenität bei älteren Menschen (GSK)

Fortbildungsveranstaltungen/Kongresse/Vorträge: 
  • Vorträge zu Impfthemen ohne Produktbezug (Honorare zum Teil durch Impfstoffhersteller (re)finanziert)

Prof. Dr. Klaus Wahle (Stand: März 2009)

  • Die AGMV (www.agmv.de) ist eine gemeinsame Initiative des Robert Koch-Institutes und GSK und SPMSD. Die wissenschaftliche Federführung liegt beim Robert Koch-Institut. Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) ist mit der Durchführung des Projekts beauftragt. Kernstück ist die bundesweite Beobachtung von Masern und Varizellen in Zusammenarbeit mit ehrenamtlich beteiligten Arztpraxen. Die Tätigkeit im Wissenschaftlichen Beirat der AGMV ist ehrenamtlich, erstattet werden den Mitgliedern die Reisekosten. Das Robert Koch-Institut erhält keine finanziellen Mittel.

Fortbildungsveranstaltungen/Kongresse/Vorträge: 
  • Vorträge zu Impfthemen ohne Produktbezug (Honorare zum Teil durch Impfstoffhersteller (re)finanziert)

Prof. Dr. Fred Zepp (Stand: März 2009)

Mitgliedschaft in Gremien/Tätigkeiten für Gremien: 
  • Mitglied im Übersichtsgremium für eine Studie zu FSME  von Baxter (2002/2003)
  • Mitglied im Übersichtsgremium für eine Studie zu Meningokokken der Firma Baxter (2002/2003)
  • Berater für eine Studie zu Rotarix der Firma GSK (2004-2005)
  • Mitglied im Advisory Board zu Pneumokokken der Firma GSK(2003 und 2005)
  • Mitglied im Expertenteam zur Überwachung klinischer Studien der Firmen GSK, SPMSD (seit 2006)
  • Teilnahme am Pandemic Advisory Board der Firma Novartis (2007)
  • Teilnahme am Advisory Board „Zellvermittelte Immunität“ und „Adjuvanzienentwicklung“ der Firma GSK (2007)
  • Mitglied des „Internationalen Editorial Board“ der Firma GSK seit 2008
  • Mitglied im „Independent Data Monitoring Commitee“ des TANGO-Projektes zu einem 6-fach Impfstoff der Firma Sanofi Pasteur 2006-2009
  • als Einrichtungsleiter verantwortlich für Referenzlabor zelluläre Immunität (Grundlagenforschungskooperation Uni Mainz/GSK)

Gutachtertätigkeit: 
  • Masern-Mumps-Röteln-Varizellen-Impfstoffe für die Firma Merck (2004/2005) und für die Firma GSK (2003/2004)

Teilnahme an Zulassungsstudien/Entwicklung von Impfstoffen: 
  • Masern-Mumps-Röteln-Varizellen-Impfstoffe (2001; 2003/2004)
  • Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Kombinations-Impfstoffe (2001/2003/2004/2005), Pneumokokken-Impfstoffe (2000/2001), pandemische Influenza-Impfstoffe (2006/2007) für die Firma GSK 
  • Drocetrogin-Studie (Behandlung von Sepsis) für die Firma Lilly, USA (2002/2004);
  • Behandlung von RSV-Erkrankungen für die Firma MedImmune, USA (2004/2006)

Epidemiologische Studien: 
  • Scientific Board "My Generation Study" (Epidemiologische Studie zu globalen Impfkonzepten unterstützt von GSK)

Fortbildungsveranstaltungen/Kongresse/Vorträge: 
  • Vorträge zu Ergebnissen aus der Grundlagen- und der klinischen Forschung, u.a. auch zu Impfthemen (Aufwandsentschädigungen bzw. Honorare zum Teil durch Impfstoffhersteller (re)finanziert)

Autorenschaft: 
  • Publikationen zu Ergebnissen aus der Grundlagen- und der klinischen Forschung, u.a. auch zu Impfthemen in Fachzeitschriften/Büchern/Internet; als Einrichtungsleiter Befürworter des Engagements des Zentrums für Kinder und Jugendmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Gesundheitsaufklärung www.gesundes-kind.de (Firma GSK); wissenschaftlicher Leiter des zertifizierten Fortbildungsprogramms "Pädiatrie-update" (med update, Wiesbaden)

Wie man sieht, der Artikelschreiber hat recht, es gibt wirklich keinerlei Verbindungen und Abhängigkeiten der Impfkommision zu Bigpharma. Leider nur spricht die Faktenlage klar dagegen. Desweiteren braucht  der Artikelschreiber keine Verschwörungstheorien herbei zu zitieren, sondern muss nur 1+1 zusammen zählen. Der Artikelschreiber schwelgt wohl in Vorstellungen ähnlich 1789 in Frankreich, wo  der Glaube an das wahre Interesse des Volkes im Sinne Rousseaus zur Überzeugung beitrug, interessegeleitete Abweichungen von diesem allgemeinen Volkswillen seien Verschwörungen und müssten gewaltsam unterdrückt werden. Und weiter schreibt  er ja selbst, "Widerspruch von den Mitdiskutanten kommt kaum". Verständlich, die waren offensichtlich informierter als der Artikelschreiber.Das hätte der Artikelschreiber selbst auf der Website des "RKI" nachlesen können. Wie heisst es so schön: Lesen bildet!


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Montag, 19. Oktober 2009

Schweinegrippe im Monatsvergleich - Teil 2


Pandemie fällt aus

Hier haben wir die Zahlen vom 19. Oktober, die ich mal mit den Zahlen vom 19. September verglichen habe. Resultat: Wie ich schon hier im Beitrag: "Effektive Behandlung der Schweinegrippe" erwähnt hatte, fällt die "Pandemie" aus. Das zeigen auch die Zahlen. Es hat in den vergangenen 30 Tagen nur 66 Tote in Europa und 763 Tote - einschliesslich Europa - weltweit gegeben. Was soll da, ausser stickige PR-Luft, noch kommen. Einfach mal hochgerechnet, kommt man so auf weniger als 9.300 Tote durch die Schweinegrippe im Jahr und weltweit wohlgemerkt. Und das sind nur die geschönten PR-Zahlen. Die Realität sieht anders aus.

Es ist nichts über die Vorerkrankungen dieser "Pandemie-Toten" bekannt. Bekannt ist aber, dass generell die meisten schwere Vorerkrankungen hatten oder an starken Immundefekten litten. Weiterhin muss man in der Länderübersicht darauf achten, wo die Toten herkommen. Es sind Länder, in denen es kaum ärztliche Versorgung gibt oder aber ein Grossteil der Menschen sich kein Hospital leisten können.

Zahl der Toten:

Europa: 223              - 157  =  66
weltweit: 4.804        - 4.041 = 763          (/30*365 = 9.283)

Länderübersicht Europa, Zahl der Toten

Belgien: 4
- 1 = 3
Bulgarien: 1
- 0 = 1
Deutschland: 2
- 0 = 2
Frankreich: 32
- 26 = 6
Griechenland: 3
= 0
Großbritannien: 105
- 78 = 27
Irland: 4
- 2 = 2
Italien: 4
- 1 = 3
Luxemburg: 1
= 0
Malta: 3
= 0
Niederlande: 4
= 0
Norwegen: 6
- 3 = 3
Portugal: 3
- 0 = 3
Schweden: 2
= 0
Spanien: 45
- 32 = 13
Ungarn: 4
- 1 = 3

Länderübersicht weltweit, Zahl der Toten

Ägypten: 3
- 2 = 1
Argentinien: 580
- 514 = 66
Australien: 185
- 171 = 14
Bahamas: 4
- 0 = 4
Bahrein: 6
- 3 = 3
Bangladesch: 4
= 0
Barbados: 2
- 0 = 2
Bolivien: 56
- 35 = 21
Brasilien: 899
= 0
Brunei: 1
= 0
Chile: 134
- 132 = 2
China: 2
- 0 = 2
Hong Kong: 32
- 14 = 18
Macao: 1
- 0 = 1
Cookinseln: 1
= 0
Costa Rica: 38
- 33 = 5
Dom. Republik: 22
- 17 = 5
Ecuador: 70
- 55 = 15
El Salvador: 20
- 17 = 3
Gaza/Westjordanland: 1
= 0
Ghana: 1
= 0
Guatemala: 13
= 0
Honduras: 16
- 14 = 2
Indien: 405
- 208 = 197
Indonesien: 10
= 0
Irak: 2
- 1 = 1
Iran: 10
- 4 = 6
Israel: 32
- 23 = 9
Japan: 23
- 10 = 13
Jamaica: 5
- 4 = 1
Jemen: 13
- 1 = 12
Jordanien: 1
- 0 = 1
Kaimaninseln: 1
= 0
Kambodscha: 3
- 0 = 3
Kanada: 80
- 76 = 4
Katar: 3
- 2 = 1
Kolumbien: 111
- 65 = 46
Kuba: 7
- 0 = 7
Kuwait: 10
- 7 = 3
Laos: 1
= 0
Libanon: 2
= 0
Madagaskar: 1
= 0
Malaysia: 77
- 76 = 1
Marshall-Inseln: 1
= 0
Mauritius: 8
= 0
Mexiko: 260
- 217 = 43
Mosambik: 2
- 1 = 1
Namibia: 1
= 0
Neuseeland: 18
- 17 = 1
Nicaragua: 11
= 0
Oman: 23
- 18 = 5
Panama: 11
- 10 = 1
Paraguay: 52
= 0
Peru: 162
- 122 = 40
Philippinen: 28
= 0
Saint-Kitts und Nevis: 1
= 0
Salomoninseln: 1
- 0 = 1
Samoa: 2
= 0
Saudi-Arabien: 36
- 28 = 8
Singapur: 18
= 0
Südafrika: 91
- 47 = 44
Südkorea: 15
- 8 = 7
Surinam: 2
- 1 = 1
Syrien: 2
= 0
Taiwan: 24
- 14 = 10
Tansania: 2
- 2 = 2
Thailand: 170
-153 = 17
Tonga: 1
= 0
Uruguay: 33
= 0
USA: 593
= 0
Venezuela: 91
-54 = 36
Ver. Arab. Emirate: 6
= 0
Vietnam: 24
-6 = 18

Stand: 19. Oktober 2009, Ouellen: RKI, ECDC



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Samstag, 17. Oktober 2009

Kabinettstückchen: Wir braten unsere eigene Wurst!


SpanMerkel, die Kabinettsmitglieder sowie Beamte aller Ministerien und nachgeordneten Behörden sollen mit einem anderen Impfstoff vor der "Schweinegrippe" geschützt werden, als der Rest der Deutschen. Der Impfstoff für die "Staatsdiener" soll demnach keinen Wirkverstärker enthalten.

"Wir haben 200.000 Dosen des nicht-adjuvantierten Impfstoffes Celvapan der Firma Baxter gekauft", sagte der Sprecher des Innenministeriums, C. Hübner. Im Gegensatz zu dem Baxter-Impfstoff, der den für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zuständigen Staatsdienern gespritzt wird und dazu zählen auch die Mitarbeiter des für die Impfstoffzulassung zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts, (PEI) enthält der für die Massenimpfung vorgesehene Impfstoff von GlaxoSmithKline einen Wirkverstärker, den sogenannten "Adjuvans".  "Alle drei bisher zugelassenen Impfstoffe sind wirksam und verträglich, es gibt keinerlei gefährliche Nebenwirkungen", betonte das Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Bald werden wir wissen, was es damit auf sich hat.

Wie kommt es zu der ungleichen Behandlung? 

Keine Absicht, lamentiert die Regierung. Das "spezielle Serum" sei nicht bestellt worden, weil es weniger Nebenwirkungen hervorrufe, sondern wegen eines schon lange bestehenden Vertrags, für den Fall, dass die Weltgesundheitsorganisation "WHO" eine Pandemie feststellt - und zwar schon am 14. Oktober 2008. Über mögliche Wirkverstärker oder Zusatzstoffe sei in der Vereinbarung aber nichts zu finden. Ist das dreist, man  weiss doch, Baxter produziert nur ohne Wirkverstärker.

Warum wollen die wohl keine Wirkverstärker haben?

GSK betonte in einer Stellungnahme, die Entscheidung der Regierung, einen anderen Impfstoff für die Bundesregierung zu bestellen als für die Gesamtbevölkerung, sei legitim. Was soll das Geblöke aus den hinteren Reihen?


Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, W.-D. Ludwig, sprach von einem "Skandal" und äußerte sich "unglücklich über diese Impfkampagne". Viele Probleme, wenig Nutzen, bringt er es auf einen Nenner. "Die Gesundheitsbehörden sind auf eine Kampagne der Pharmakonzerne hereingefallen, die mit einer vermeintlichen Bedrohung schlichtweg Geld verdienen wollten."

Weil der GSK-Impfstoff nicht an Schwangeren getestet wurde, muss auch für sie "kurzfristig " Impfstoff ohne Wirkverstärker besorgt werden. Der zuständige Staatssekretär im "Bundesgesundheitsministerium", K. T. Schröder, sagte, derzeit liefen "Gespräche mit Herstellern sowie den Gesundheitsministerien in Frankreich und den USA mit dem Ziel, für Schwangere auch nicht-adjuvantierten Impfstoff zu beschaffen."

Heftige Kritik an der Impfkampagne übten erneut Mediziner vieler Fachrichtungen. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, M. Kochen, riet den deutschen Hausärzten von der Impfung ab: "Das Schadensrisiko überwiegt den Nutzen."

Der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, W. Hartmann, warf der Regierung "wissenschaftliche Falschaussagen" vor. Wie bei Schwangeren gelte auch für unter Dreijährige, dass der Impfstoff an ihnen noch überhaupt nicht getestet sei, "deshalb ist das Risiko einfach zu groß, ihn jetzt bedenkenlos einzusetzen". Kinder hätten ein Immunsystem, das zu Überreaktionen neige, genau die aber könnten durch den Zusatz von Wirkverstärkern ausgelöst werden.

Novartis teilte im Fachblatt "Science" mit: "Die H1N1-Pandemie ... stellt auch die Gelegenheit dar, unseren bisherigen Ansatz zur Behandlung von Influenza zu überdenken und wirkungsvollere Impfstoffe zu entwickeln."

Die Deutschen sind die Laborratten der USA

GSK und Novartis werden die Erfahrungen, die sie während der Massenimpfungen in Europa sammeln, gut gebrauchen können, um weitere "adjunvantierte Impfstoffe" zu entwickeln. Vor allem aber wollen sie, die  staatliche amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde Food & Drug Administration "FDA" doch noch vom Nutzen der Zusatzstoffe überzeugen.

Die geben also zu, dass das Zeug erstens nicht wirkt und zweitens eigentlich dazu dienen soll, Studienmaterial zu haben, um in den USA zum Zug zu kommen. Läuft also alles wie geschmiert, für die Pharma-Krake.



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Montag, 12. Oktober 2009

Am 26. Oktober startet Schweinegrippe-Impfung

So, jetzt ist es amtlich: Die "Schweinegrippeimpfung" startet offiziell ab dem 26. Oktober. Die Auslieferung der "Impfstoffe" erfolgt ausschliesslich an die Gesundheitsämter der einzelnen Bundesländer und beginnt am 19. Oktober. Die Auslieferung erfolgt schrittweise. Täglich können jeweils nur vier Bundesländer mit verschiedenen Speditionsunternehmen den Impfstoff an den Produktionsstandorten abholen und an die Gesundheitsämter ausliefern. Damit verschiebt sich auch der Beginn der Impfung der einzelnen Bundesländer bis Ende Oktober.

Die Regierung wirbt massiv für die Impfung

Nach Plan sollen zunächst alle Risikopatienten geimpft werden. Andere interessierte Patienten sollen ab Mitte November die Möglichkeit zur Impfung haben. Man  erwartet, dass die derzeit niedrige Impfbereitschaft in der Bevölkerung deutlich steigen werde. Bund und Länder werben eindringlich für die Impfung, wie auf  einer Butterfahrt. Das ist der wichtigste Schutz, wird behauptet. Zur Information: Bund und Länder haben insgesamt 50 Millionen Impfdosen bestellt.

Entsorgung in Entwicklungsländer

Mitarbeiter im Bundesgesundheitsministerium und Kanzleramt beraten derzeit, was mit dem Teil der Impfdosen passiert, der nicht in Deutschland verbraucht wird. Nach derzeitiger Planung sollen die überschüssigen Impfstoffe über den Etat des Entwicklungshilfeministeriums abgerechnet und in Entwicklungsländer abgegeben werden.

Experten lehnen die Impfung ab

Die Kritik von Ärztevertretern zur "Schweinegrippe-Impfung" nimmt wieder deutlich zu. So mahnt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. T. Windhorst: "Es sei zu früh, jetzt schon groß angelegte Impfaktionen zu propagieren. Wenn wir jetzt massenhaft impfen, ist das ein Modellversuch, dessen Folgen noch nicht absehbar sind. Noch stehe nicht fest, welche Nebenwirkungen die Impfung hat und für welche Personengruppen sie gefährlich sein könnte. Wir müssen zunächst den Nutzen und den Schaden abwägen." Er selbst werde sich nicht gegen die "Schweinegrippe" impfen lassen, sagte er.

Kommentar: Die Zeit geht ins Land und das was vorher so dringlich war, ist jetzt überhaupt nicht mehr wichtig. Oder habt ihr vergessen, dass früher gesagt wurde, die Grippewelle rollt im September? Hauptsache der "Impfstoff" ist jetzt da. Nun klingeln die Kassen!

Mittlerweile wird klar, die Pandemie fällt aus, das merken nicht nur die Leute auf der Strasse, sondern hat sich auch schon bei der Bundesregierung rumgesprochen, deshalb machen sie jetzt mobil und werben massiv für die Impfung. Denn jetzt wo der Giftmüll da ist, soll es auch in den Volkskörper verklappt werden. Gleichzeitig hat die Regierung aber schon Plan B entworfen, wenn die Impfdosen eben nicht verbraucht werden. Dann wird es als "Entwicklungshilfe" abgerechnet und ins Ausland "endgelagert" und man kann Vollzug an die WHO melden. Einerseits ist man dann den Giftmüll los und andererseits wird dann dieser "Dreck" als "Entwicklungshilfe" in den Büchern geführt und dann können sich die "PR-Agenten der Pharmamafia" wieder einmal auf die Schulter klopfen, was wieder Gutes vollbracht worden ist. Und man den Armen auch noch geholfen hat. Da hofft man, wieder ein Stein im Brett zu haben, bei der nächsten Wahl...


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